Unternehmen

“Die meisten Fehler machen Unternehmen, wenn es ihnen gutgeht, nicht wenn es ihnen schlechtgeht.”

Dieses Zitat des hochgeschätzten deutschen Bankiers und Managers Alfred Herrenhausen (1930-1989) wird immer wieder gern herangezogen, um einen bestimmten Sachverhalt zu veranschaulichen: gerade in Zeiten des Erfolgs ist es wichtig, das Unternehmen auf eine gesunde ökonomische Basis zu stellen und es gründlich gegen Risiken abzusichern. Dann fällt es leichter, auf Veränderungen flexibel zu reagieren.

Wer eine Firma erfolgreich führen will, steht einer Vielzahl von Herausforderungen gegenüber. Dass sich erfolgreiche Unternehmer durch profundes Fachwissen, durch die Fähigkeiten wirtschaftlich zu denken und gut zu kalkulieren und nicht zuletzt durch einen hohen Grad an Flexibilität auszeichnen, hat sich schon oft bewiesen. Sie finden die richtigen Mittel, um sich am Markt gegen Mitbewerber zu behaupten, und entwickeln Strategien, um Veränderungen zu begegnen, wie sie sich z.B. durch die aktuelle Wirtschaftskrise ergeben haben.

Das bestätigt sich, wenn wir uns die Darstellung der Insolvenzursachen ansehen. (Quelle: Statistik Austria)

Beinahe 60% der Insolvenzen ergeben sich aus innerbetrieblichen Ursachen und externen Auslösern. Zu den internen Ursachen zählen unter anderem – mangelnder kaufmännischer Weitblick – Fehler bei der Kalkulation – Absatzschwierigkeiten – unzureichende Beobachtung der Marktlage

Unter den Punkt “externe Ursachen” fallen Phänomene wie z.B. – die Veränderung der Marktlage – die Insolvenz von wichtigen Abnehmern oder Auftraggebern – der Ausfall von Lieferanten

In Anbetracht dieser Ursachen spielen meines Erachtens vor allem zwei Dinge eine wichtige Rolle: die Reduktion der Fixkosten (was den internen Bereich betrifft) und die Minimierung des Risikos (was externe Einflüsse anbelangt). Schließlich muss ein Betrag, der eingespart wird, nicht mehr verdient werden. Die Maßnahme wirkt sich also positiv auf das Betriebsergebnis aus, oder macht die Leistung günstiger. In Zeiten der Verunsicherung schreiten viele Unternehmer dazu, gute, aber teure Mitarbeiter abzubauen, doch übersehen, dass sie damit das Know-How aus der Firma kündigen. Auch die verbreitete Maßnahme, den Sparstift beim Marketing anzusetzen, kann unangenehme Folgen nach sich ziehen, wofür es in der Vergangenheit genügend Beispiele gibt.

 

Alternative Rücklagenbildung durch Edelmetall (siehe auch Bereich “Edelmetall”)

Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat gezeigt, dass es sich beim Aufbau von Reserven bezahlt macht, verschiedene Formen von Rücklagen zu prüfen und gewissenhaft auszuwählen. Papier, so geduldig es auch sein mag, hat im Zuge der Lehman-Brothers-Pleite enorm an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Hingegen wird es attraktiver, in physische Dinge wie Edelmetalle zu investieren, da auf diesem Sektor eine ständige Nachfrage durch die Wirtschaft gegeben ist. Eine Investition in Metalle wie Silber, Platin, Palladium, Rhodium, Iridium oder Ruthenium macht sie unabhängig sowohl von Institutionen als auch von Währungen und die mit ihnen zusammenhängende Inflation. Außerdem können sie steuerlich abgeschrieben werden.