EINIGE NEUIGKEITEN …

Allerhand Geschenke hält die Europäische Zentralbank unter der Leitung von Herrn Draghi für uns bereit. Vor allem aber neue Begriffsdefinitionen.

Das Preisstabilitätsziel (Inflation) von bisher „unter, nahe 2 Prozent“ wurde in „Die Teuerung muss in allen Euro-Ländern annähernd gleich sein, sie muss nachhaltig und nicht nur kurzfristig sein, somit mittelfristig bei circa zwei Prozent liegen.“ geändert. Ungenauer kann man eine Definition für ein Inflationsziel nicht definieren.

Das bedeutet für uns Österreicher, die wir bereits eine 2,1% Inflationsrate haben, dass wir uns auf 4 % Inflation einstellen müssen, bis alle Länder nachgezogen haben.

Das jedoch bei einer Verzinsung von 0 oder –1% auf unseren Sparbüchern. Denn Herr Draghi hat bestätigt, dass das Kaufprogramm qualifizierter (?) Anleihen weitergehen wird. Die 1388 Milliarden Euro (!), die bisher gedruckt wurden, haben, wie man unschwer erkennen kann, die Krise nicht gelöst. Griechenland und die anderen Mittelmeerstaaten sind noch mehr verschuldet als 2012, als die ersten Hilfsprogramme angelaufen sind. Die Maastricht-Verträge, die unsere Wirtschaft, unsere Ersparnisse und somit uns absichern sollten, sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind.

Wir verlieren somit jedes Jahr bis zu 5 % Kaufkraft, solange man es in „Papier“ lagert.

In den USA läuft am 15. März der „debt-ceiling pact“ aus, die zeitlich begrenzte Schuldenobergrenze die Ende 2015 beschlossen wurde. Herr Trump hat nun die Aufgabe, dem Senat eine neue Schuldenobergrenze abzuringen. Wenn nicht, würde die Schuldenlast der USA auf den derzeitigen Stand von 19,855 Billionen US-Dollar eingefroren werden und das würde die Wirtschaft abwürgen. Die Trump-Regierung hatte zu Beginn des Jahres noch 400 Milliarden USD zur Verfügung. Am 13. März waren es nur noch 34 Milliarden USD. Das ist weniger als die Hälfte an Cash, was Google in den Bilanzen ausweist ($75 Mrd. USD). Damit kommt die Regierung bis zum 1. April – kein Scherz.

Aber an den Börsen wird noch gefeiert, bis zum bitteren Schluss.

Ich möchte schließen mit einer Aussage von Alan Greenspan, ehemaliger Notenbankchef der FED, die er diesen Februar in einem Vortrag getätigt hat:

Ich betrachte Gold als grundlegendste globale Währung. Gold und Silber sind die einzigen Währungen, die keiner Garantie einer Gegenpartei bedürfen. Es sind die einzigen Währungen mit intrinsischem Wert, und das war schon immer so.“