Pensionsvorsorge

Wer trägt eigentlich wen in unserem Pensionssystem? Durch die niedrige Geburtenrate und die steigende Lebenserwartung in Österreich (wie in ganz Europa) befinden wir uns in einer Zeit umfassender demographischer Umwälzungen: immer weniger Erwerbstätige müssen für die Rente von immer mehr Pensionisten aufkommen. Im Jahre 1960 kamen auf 1000 Pensionsversicherte 340 Pensionisten, was einem Verhältnis von 3:1 entsprach. Laut einer Prognose für das Jahr 2030 wird den 1000 Pensionsversicherten die stattliche Anzahl von 900 Pensionisten gegenüberstehen, man nähert sich also einem Verhältnis von 1:1.

Dadurch wird unser Pensionssystem auf eine harte Belastungsprobe gestellt. Wer sich in den Ruhestand begibt, muss in Zukunft mit immer krasseren finanziellen Abstrichen rechnen. Die Lücke zwischen dem höheren Letztgehalt und der niedrigeren Pension kann mit einer privaten Vorsorge ausgeglichen werden. Aus dieser beziehen Sie die entsprechenden Zuschüsse, die garantieren, dass Sie sich um ihren gewohnten Lebensstandard auch im Herbst des Lebens keine Sorgen machen müssen.

Eine solide Vorsorge stützt sich auf drei tragende Säulen:

  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Gesetzliche Pensionsversicherung
  • Private Altersvorsorge

Bei der Entscheidung für eine private Vorsorge empfiehlt es sich, auf folgende Punkte zu achten:

  • Günstige Gebührenstruktur
  • Flexible Gestaltung der Anlage
  • Ablauforientiertes Management
  • Teilentnahme ohne Zusatzkosten
  • Möglichkeit der Prämienpause bei Schwangerschaft oder Verlust der Arbeit
  • Lebensbegleitender Kapitalaufbau
  • Langjährige Erfahrung des Versicherers
  • Wahlmöglichkeit zwischen einmaliger Abfertigung oder lebenslanger Rente

Ein Beispiel:

Ansparprämie € 100.-
Eintrittsalter 20 Jahre
Endalter 65 Jahre
Bruttoverzinsung 6% (für beide Anbieter gleich)
Anbieter 1
Nettoverzinsung 4,66%
Ablaufkapital 1 € 177.000,-
Anbieter 2
Nettoverzinsung 4,11 %
Ablaufkapital € 153.000,-
Entgangener Gewinn € 24.000,-