Leasing

Der Leasinggeber überlässt dem Leasingnehmer einen bestimmten Leasinggegenstand zu einem bestimmten Preis (Leasingrate). In der Regel bleibt der Leasinggeber der rechtliche und wirtschaftliche Besitzer Eigentümer des Leasingguts. Durch Leasing wird die Bonität des Leasingnehmers nicht belastet. Die häufigste Form des Leasings ist das KFZ Leasing.

Der Vorteil liegt darin, dass man nicht den vollen Betrag des Fahrzeuges zur Zeit des Kaufs benötigt und auch die eigene Bonität nicht so stark beeinflusst wird.

Meist genügt eine Anzahlung von 10% bis 30%. Bei guter Bonität ist keine Anzahlung notwendig. Am Ende bleibt ein Restwert der bei Übernahme des KFZ ins Eigentum ebenfalls bezahlt werden muss. Wird das KFZ zurückgegeben und der Verkaufswert liegt unter dem Restwert muss die Differenz vom Leasingnehmer bezahlt werden. Anzahlung , Restwert, Fahrzeugtype und gefahrene Kilometer beeinflussen die Leasingrate. Das Auto muss während der Leasingzeit vollkaskoversichert werden. Leasingdauer beträgt üblicherweise 48 bis 60 Monate.

Vorsicht: Leasing kann auch sehr teuer werden, besonders wenn sehr viele Kilometer gefahren werden oder die Fahrzeugtype einen schlechten Wiederverkaufswert hat. Bei größeren Fahrzeugen ist auch die Vollkaskoversicherung ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtkosten.

Ein Beispiel dazu:

Kaufpreis € 25.000,-
Laufzeit 48 Monate
Anzahlung € 3.800,-
Leasingrate ca. € 280,-
Restwert € 8.400,-